Im neu eröffneten Kaffeehaus Lichtenthurn im Ansitz Thierburg waren die Sprachspiele anfangs November zu Besuch mit den Buchvorstellungen von Josef Oberhollenzer, Sellemond oder Von der Schwierigkeit, Touristen zu töten (Roman), Folio Verlag,
Foto Hannes Veitl
und Lorena Pircher, eure stimmen eure sprachen
(Lyrik), edition exil.
Am
Mittwoch, 5. November, waren die Sprachspiele erneut zu Gast im
ost west club est ovest. Dieser Abend mit Filmvorführung fand in memoriam von
Klaus Reider, langjähriger Präsident des Clubs, und seiner Weggefährten statt.
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Zu sehen war das kunstspartenübergreifende Projekt SEISMOGRAPH, eine
Videokomposition von Reinhold Tappeiner, Malerei; mit Musik von Dietrich
Oberdörfer und Ferruccio Bartoletti, gespielt von Simon Rainer.
Sabine Auers Atelier in Verdins
war einmal mehr bei den Sprachspielen Bühne, diesmal für die Jodel-Skulptur von Die Scholler, Erika Inger, Mathilde
Kramer & Co.
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Der
Ethnologe und Namensforscher Johannes Ortner gibt Einblick in das gemeinsam mit
Angelika Ruele und Thomas Wilhalm herausgegebenen Buch Pfrouslschtaud und
Tschuferniggele. Die mundartlichen Pflanzennamen Südtirols, Folio. Dabei wird aus Hagebutz schnell mal ein Heckenpetzl...
Kamera Hannes Veitl
Der Kulturpublizist Sebastian Marseiler stellte anschliessend die Arunda 108, Norggn Lorggn Fraielen vor; Vintschger Sagen neu von ihm erzählt, kommentiert von Ulrike Kindl und illustriert von Armin J. Schönthaler.
Bettina Gardner und Bruno Herter präsentierten ihre Krimis 'Nelken für den Mörder' und 'Bittersüss'
Bettina Gardner beschreibt in 'Nelken für den Mörder' im Rückblick das tragische Leben eines Mehrfachmörders in der ungarischen Puszta und verweist auf eine Zeit nach dem ersten Weltkrieg, als es in Ungarn nahezu Tradition wurde, aus dem Krieg rückkehrende Ehemänner zu ermorden.
Der Schweizer Bruno Heter wollte seinen neuen Roman 'Bittersüss' vorstellen, musste sich allerdings mit dem Manuskript begnügen, weil die 'Druckmafia' die rechtzeitige Auslieferung der Bücher nicht zustande brachte. Selber schuld wenn einer eine kritische Mafia Krimiserie schreibt...
Wie (fast) immer eröffnete der Schweizer Performer Bruno Schlatter das Sprachspiele Festival in Meran. Seine Performance 'The Swisscase - ein Schweizer irrt durch Meran' führte ihn durch die 'ausverkauften' Lauben Merans.
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Auf der Suche nach echten Meranern traf er fast nur Deutsche und Schweizer Touristen, nichtsdestotrotz suchte er die Gelegenheit zum gemütlichen Schwatz über den Tourismusort Meran, die Sicht auf die Schweiz oder Schweizer Bankkonti.
Die Deutschen wurden mit 'Goldfünfliberli' unterstützt, falls sie mal ein Konto in der Schweiz eröffnen möchten, die sie alle zu teuer finden. Den Schweizern half ein Schokolädchen mit Schweizer Kreuz über das Heimweh hinweg.